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VORSCHAU: Der Falke 11/2014
Schwerpunkte:
  • Spitzenergebnis in Israel: Schreiadlerzählung
  • Neue Erkenntnisse: Illustrated Checklist
  • Fotogalerie: Vögel und Beeren
  • Sommer 2014: Vogelwelt aktuell
Wellenflughuhn (Foto: T. Krumenacker)
Thomas Krumenacker:
Konsistente taxonomische Überarbeitung: Die neue Illustrated Checklist of the Birds of the World

„Illustrated Checklist of the Birds of the World“ heißt wenig aufsehenerregend das jüngste Werk der spanischen Qualitätsschmiede für ornithologische Fachliteratur, Edicion Lynx. Eine weitere Liste also, eine Aufstellung der Artnamen von A bis Z, vielleicht versehen mit Vogel-Abbildungen im Mikroformat? Wer das von der nun im ersten Band (Nicht-Singvögel) erschienenen Checklist erwartet, wird enttäuscht. Positiv enttäuscht. Denn in nur vier Jahren haben die Autoren Josep del Hoyo (Herausgeber des Mammutwerks „Handbook of the Birds of the World“) und Nigel Collar (Birdlife International) ein Werk geschaffen, das gewaltig und gewichtig ist – in jeder Hinsicht.

Unterschätzte Biodiversität bei Vögeln

Vier Jahre lang haben Josep del Hoyo und Nigel J. Collar am ersten Band der Checklist of the Birds of the World gearbeitet. Seit einigen Wochen ist das Werk, das sich mit den Nicht-Singvögeln befasst, auf dem Markt und hat bereits eine intensive Debatte entfacht. DER FALKE sprach mit Josep del Hoyo über die Ergebnisse des Mammutprojekts, Kritik und Überraschungen. Die Fragen stellte Thomas Krumenacker.


Wacholderdrossel (Foto: R. Mayer)
Falke-Fotogalerie:
Vögel und Beeren

Beeren und Früchte sind nahezu ganzjährig in fast allen Lebensräumen zu finden. Trotzdem werden sie bei uns von relativ wenig Vogelarten gefressen. Dabei ist es egal, ob es sich um Obst wie Äpfel oder Kirschen, eingeführte oder heimische Pflanzen handelt. Vor allem Grasmücken, Seidenschwänze, Stare, Drosseln und Rotkehlchen nutzen bei uns diese Nahrung. Unter Umständen sind die Energiebomben sogar Bestandteil der Nahrung für Jungvögel. Die beiden Kernbeißerarten fressen nicht das Fruchtfleisch, sondern den harten Kern.


Halsbandsittich (Foto: M. Schäf)
Christopher König, Stefan Stübing, Johannes Wahl:
Vögel in Deutschland aktuell: Sommer 2014: Rostgänse, Halsbandsittiche und Steppenweihen

Im Rückblick auf das Frühjahr 2014 konnten wir über so außergewöhnliche Seltenheiten wie Schwarzbrauenalbatros, Pazifiksegler und Kanadakranich berichten, mit Zügelseeschwalbe und Jungfernkranich stand der Sommer dem nicht viel nach. Genauer betrachten wir zwei Neozoen, die wanderfreudige Rostgans und den sehr ortstreuen Halsbandsittich. Daneben schauen wir auf die Phänologie der Steppenweihe, die 2014 ihr bislang wohl stärkstes Auftreten in Deutschland zeigte.

weitere Inhalte
Beobachtungstipp:
Christian Wagner, Christopher König, Christoph Moning, Felix Weiß:
Rietzer See und Streng in Brandenburg– Wiedervernässung durch die deutsche Einheit

Anita Schäffer:
Felsennester und „Winterbalz“: Wanderfalke
Der Wanderfalke ist unter den Falken weltweit am weitesten verbreitet. Dennoch war die Art in vielen Teilen Mitteleuropas und Nordamerikas Mitte des letzten Jahrhunderts verschwunden. Nur aufgrund strenger Schutzbemühungen kam es zu großflächigen Bestandserholungen, sodass der Wanderfalke heute in Deutschland zwar noch selten, aber regelmäßig brütet. 1971 wurde der Wanderfalke vom Deutschen Bund für Vogelschutz (DBV, heute Naturschutzbund Deutschland NABU) und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) als erste Art zum Vogel des Jahres gewählt. Die daraus resultierende Aufmerksamkeit und Schutzmaßnahmen kamen nicht nur dem Wanderfalken, sondern auch vielen anderen Arten zugute.

Viktor Wember:
Temminckstrandläufer und Bonapartemöwe: Vogelnamen und die Leistung bedeutender Ornithologen
Ein Vogelkenner, der sich für die durchziehenden Limikolen interessiert, weiß um den Unterschied zwischen dem Zwerg- und dem Temminckstrandläufer. Dass der Erstgenannte ein sehr kleiner Vertreter dieser Gruppe ist, geht aus dem Namen hervor. Warum der andere „Temminck“ heißt und was das Wort bedeutet, muss ein Vogelbeobachter nicht wissen, ihm reicht es, die Arten benennen zu können. Außer der Bestimmung ist auch die Herkunft der Namen von Vögeln ein spannendes Thema. In England, wo die Vogelbeobachtung fast wie ein Breitensport betrieben wird, gibt es Bücher für Vogelfreunde, die diejenigen Forscher und Entdecker beschreiben, nach denen verschiedene Vogelarten benannt wurden oder die die Vogelarten benannt haben.

Thomas Krumenacker:
Gute Nachrichten aus Israel: Schreiadler-Zählung bringt Spitzenergebnis
Der in Deutschland stark bedrohte Schreiadler (nach neuer Taxonomie Clanga pomarina) scheint in seinen Kernverbreitungsgebieten ein erfolgreiches Reproduktionsjahr gehabt zu haben. Dies legt die alljährliche Herbstzählung in Israel nahe, die bereits seit 1982 die Zahl der über das Land ziehenden Schreiadler erfasst und damit eine der langfristigsten systematischen Zugvogelzählungen für Greifvögel überhaupt ist.

Veröffentlichungen:
Maciorowski, G., J. Lontkowski & T. Mizera: The Spotted Eagle – Vanishing Bird of the Marshes
Vorstellung von Wandkalendern 2015

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