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Der Falke Dezember 2007 |
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- Fluss- oder Küstenseeschwalbe?
- Corvo: Vogelstützpunkt im Atlantik
- Brutplätze als Naturdenkmale
- Genauer hingesehen: Anomalien im Gefieder
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| Flussseeschwalbe |
Philipp Meister: Seeschwalben: Weiße „Zwillinge“ und ein weißbärtiger Einwanderer
In der Praxis des Vogelbeobachtens ist die Trennung von Fluss- und Küstenseeschwalbe nicht einfach, aber durchaus möglich. Kleine Unterschiede ergänzen sich zu einem Bild, das zumindest in vielen Fällen eine sichere Artbestimmung zulässt. Seit man sich genauer mit den Artkennzeichen befasst, gibt es immer häufiger gelegentliche Beobachtungen von Küstenseeschwalben auch tief im Binnenland, wo man sie bisher nur tot oder als Ringfunde nachwies. Philipp Meister macht mit hervorragenden Fotos auf wichtige Artunterschiede aufmerksam und stellt auch noch die Weißbart-Seeschwalbe als eine neue im Binnenland Mitteleuropas brütende Seeschwalbe vor. Mitten im Winter muss man auf die Rückkehr der Seeschwalben zwar noch geraume Zeit warten, doch machen wir mit unserer Titelgeschichte schon mal auf kleine Herausforderungen im Frühjahr und Sommer aufmerksam, auf die man sich in Ruhe vorbereiten kann.
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| Caldeira von Corvo |
Jens Hering: Corvo – vogelreicher Stützpunkt im Meer
Die Azoreninsel Corvo hält für Vogelbeobachter und Ornithologen Überraschungen bereit. Als Vorposten der Alten Welt ist sie ganz offensichtlich ein Anlaufpunkt für verdriftete Zugvögel aus der Neuen Welt. Jens Hering stellt neueste Ergebnisse von Beobachtungen nearktischer Vögel, die in erstaunlicher Artenzahl und Vielfalt nachgewiesen wurden, in Wort und Bild zusammen und schildert auch die Möglichkeiten, wie man auf die schwer zu erreichende Insel gelangen kann. Selbst mit seinen wenigen Brutvogelarten beherbergt Corvo noch manche Neuigkeiten und wirft damit interessante Fragen für Systematiker und Tiergeographen auf.
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| Lange Anna |
Hermann Stickroth: Denk mal an die Natur – Naturdenkmale
Mit einem profunden Beitrag über Naturdenkmale setzen wir unsere Folge über die Kategorien des Flächenschutzes in Deutschland fort. Hermann Stickroth belegt, dass auch mehr oder minder punktförmig in die Landschaft eingestreute Schutzobjekte ihre Bedeutung für den Vogelschutz haben. Brutplätze von Wanderfalken, Uhus oder Kranichen, Kolonien von Graureihern, Uferschwalben oder Saatkrähen und nicht zuletzt der in Deutschland einmalige Vogelfelsen, die „Lange Anna“ an der Nordspitze Helgolands, sind als Naturdenkmale ausgewiesen und damit rechtlich geschützt. Eine Orientierung im Paragraphen-Dschungel ist beigegeben. Sie ist freilich nicht besonders leicht zu durchschauen, man muss aber im Ernstfall auf sie zurückgreifen.
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| weitere Inhalte |
Beobachtungstipp: Thomas Brandt, Cordula Jülch, Kilian Wasmer: Die Dannenberger Marsch und Elbtalaue in Niedersachsen – Vogelwelt im ehemaligen Grenzland
Hans-Joachim Fünfstück: Besonderheiten, die man im Bestimmungsbuch nicht findet
Anita Schäffer: Zwergflamingos am Natronsee – grandioses Naturschauspiel in Gefahr
Veröffentlichungen: Dreyer, W.: Vögel rund ums Haus Eichhorn, M. (Hrsg.): Langenscheidt Fachwörterbuch Kompakt Biologie Englisch Lohmann, M.: Das 1x1 der Vogelfütterung Shimba, T.: A Photographic Guide to the Birds of Japan and North-East Asia Wells, D. R.: The Birds of the Thai-Malay Peninsula |
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Aktuelle Ausgabe
| Aktuelle Ausgabe |
| September 2010 |
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| Unser Tipp |
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