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Der Falke 09/2009 |
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- Vögel vor 200 Jahren
- Kranichwelten
- Mauretanien: Arktische Vögel treffen Wüste
- Vogeltod an Fensterglas: Lösung gefunden
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| Großtrappe (K. Nigge) |
Karl Schulze-Hagen: Aus den Augen, aus dem Sinn? Vögel und ihre Lebensräume vor 200 Jahren
unsere Landschaft war im Verlauf der Jahrhunderte durch unterschiedliche Landnutzung erheblichen Veränderungen unterlegen. Die Veränderlichkeit der Landschaft spiegelt sich auch in unserer Vogelwelt wider. In seinem Artikel „Vogelwelt vor 200 Jahren“ beschreibt Karl Schulze-Hagen, ausgehend von Literaturzitaten, wie die Vogelwelt zu einem Zeitpunkt aussah, als in Mittel- und Westeuropa wohl die höchste Artenvielfalt überhaupt vorhanden war. Natürlich geben viele der literarischen Äusserungen persönliche Eindrücke wieder, die man im Zusammenhang mit der Zeit sehen muss. Nicht alles kann penibler statistischer Analyse standhalten. Und dennoch steht fest, dass unsere heutige Natur um uns herum nur noch ein verschwindend kleiner Bruchteil von der früher vorhandenen Vielfalt ist. Über die damalige, durch verschiedene Landnutzungsformen bedingte unglaubliche biologische Vielfalt machen wir uns heute kaum mehr eineVorstellung.
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| Wüstenläuferlerche (J. Dierschke) |
Jochen Dierschke: Wo arktische Vögel auf Wüste treffen:Parc National du Banc d’Arguin in Mauretanien
Jochen Dierschke im Gespräch mit Jutta Leyrer: Forschung im Parc National du Banc d’Arguin
Mehrere Millionen in der Arktis brütende Watvögel verbringen den Winter in Westafrika. Jochen Dierschke führt uns in seinem Artikel in den Nationalpark „Parc National du Banc d’Arguin“, ein Wattenmeer an der Küste Mauretaniens. „Mauretanien: Arktische Vögel treffen Wüste“ lautet der Titel des Beitrages, in dem der Autor auch ein Forschungsprojekt niederländischer und deutscher Forscher genauer vorstellt.
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| Kraniche (G. Nowald) |
Günter Nowald: Was bringt die Zukunft: Kranichwelten im Wandel
Kraniche gehören zu den Gewinnern der aktuellen Landnutzung in Europa. Auch mildere Winter und die damit zusammenhängende Verlagerung der Zugwege wirken sich derzeit wohl günstig auf den Kranichbestand aus. Folgerichtig nimmt die Anzahl der Kraniche in Mitteleuropa seit 20 Jahren zu. Günter Nowald erläutert in seinem Beitrag „Kranichwelten im Wandel“ die jüngsten Entwicklungen und erklärt, warum die Zukunft des Kranichs in Deutschland dennoch nicht gesichert ist.
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| weitere Inhalte |
Beobachtungstipp: Thomas Brandt, Cordula Jülch, Kilian Wasmer: Die Goitzsche und der Muldestausee bei Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt: Vogelbeobachtung im ehemaligen Braunkohletagebau
Hans-Joachim Fünfstück: Glas als Vogelkiller – endlich Lösung gefunden Jeden Tag verunglücken europaweit geschätzte 240000 Vögel an Glasscheiben. Das Thema Vogelverluste an Fenstern ist seit Langem ein Dauerbrenner im Vogelschutz. Jochen Fünfstück stellt in seinem Artikel „Glas als Vogelkiller: Lösung gefunden“ eine neue Entwicklung vor, die auf eine Entschärfung des Problems hoffen lässt.
Michael Tetzlaff: „Maritimer“ Brutplatz einer Rauchschwalbe
Hans Arens: Rostgansfamilie mit zwei Erpeln
Veröffentlichungen: Bunzel-Drüke, M., C. Böhm, P. Fink u.a.: Praxisleitfaden für Ganzjahresbeweidung in Naturschutz und Landschaftsentwicklung – „Wilde Weiden“ Johnson, A. & F. Cézilly: The Greater Flamingo Rothenberg, D.:Warum Vögel singen – Eine musikalische Spurensuche
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Aktuelle Ausgabe
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| Februar 2012 |
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