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Der Falke 08/2009 |
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- Feldlerchenfenster
- Vogelkunde in Niedersachsen
- Zugvögel im Weltnaturerbe Wattenmeer
- Schutz von Wiesenvögeln
- Die letzten Goldregenpfeifer
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| Goldregenpfeifer (W. Rolfes) |
Bernd Oltmanns, Axel Degen: Vom Charaktervogel zum Sorgenkind: Der Goldregenpfeifer
Niedersachsen ist das Land der Wiesenvögel, aber auch das Land der letzten Goldregenpfeifer im westlichen Mitteleuropa. Mit verschiedenen Methoden versuchen Natur- und Vogelschützer das Aussterben dieser Vogelart in Deutschland zu verhindern. Zu ihrem Repertoire zählen Gelegeschutz mit Elektrozaun, Gelegeschutzkörbe, olfaktorische Abschreckung und Bewachung der Gelege bis hin zu einer 24-stündigen Bewachung der jungeführenden Familien. Erste Erfolge stellen sich bereits ein, es ist aber noch ein langer Weg, bis der Goldregenpfeifer, der Wappenvogel der NOV, auf der Roten Liste Niedersachsens von der Kategorie „vom Erlöschen bedroht“ in eine niedrigere Gefährdungsstufe herabgestuft werden kann.
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| Zugvögel im Wattenmeer (Nationalparkverw. Nds. Wattenmeer) |
Peter Südbeck, Hubert Farke: Einzigartig auf der Welt: Weltnaturerbe Wattenmeer
Viele von Ihnen kennen das Wattenmeer vielleicht als eines der besten Gebiete in Europa für die Beobachtung von großen, beeindruckenden Vogelmassen, vor allem zur Zugzeit. Das Wattenmeer von Den Helder bei Texel in den Niederlanden über die gesamte niederländische, niedersächsische und schleswig-holsteinische Küste bis nach Sylt wurde nun von der UNESCO als Weltnaturerbegebiet ausgewiesen. Diese Auszeichnung ist ein herausragender Erfolg der Naturschützer vor allem auch in Niedersachsen, zu dem wir ganz herzlich gratulieren!
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| Feldlerche (M. Schäf) |
Tony Morris: Hoffnung im Getreidefeld: Feldlerchenfenster
Die Idee klingt so einfach wie genial: Feldlerchen und andere Feldvögel verschwinden aus unserer Agrarlandschaft, weil die extreme Dichte der Vegetation besonders in Wintergetreidefeldern zur Brutzeit den Vögeln den Zugang zu Feldern unmöglich macht. Dadurch, dass Landwirte ihre Saatmaschinen bei der Aussaat immer wieder kurzfristig ausschalten, entstehen Flächen mit lichterer Vegetation, sogenannte Feldlerchenfenster, die den Vögeln den Zugang zu den Feldern ermöglichen. Ansonsten wird die Bewirtschaftung der Flächen auf konventionelle Weise durchgeführt. Für den Landwirt entstehen dadurch keine finanziellen Verluste – und wir alle können auch in Zukunft den Gesang von Feldlerchen genießen. Die Methode wurde von der britischen Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) in Großbritannien entwickelt und getestet und findet zunehmend auch in Deutschland Verbreitung. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) propagieren die Methode in groß angelegten Projekten. Es wird sich zeigen, ob die Anlage von Feldlerchenfenstern tatsächlich praktikabel und mit dem Ordnungssinn von Landwirten vereinbar ist.
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| weitere Inhalte |
Beobachtungstipp: Thomas Brandt, Christoph Moning, Christian Wagner: Europareservat Riddagshausen und die Rieselfelder in Braunschweig: Vogelartenvielfalt stadtnah erleben
Herwig Zang: Niedersächsische Ornithologische Vereinigung (NOV)
Heinrich Belting, Jürgen Ludwig, Johannes Melter: Niedersachsen – das deutsche Wiesenvogelland
Peter Südbeck, Reno Lottmann: Tankstelle an der Nordsee: Watt für Zugvögel
Veröffentlichungen: Ertel, R. C.: Vögel in Afrika Streffer, W.: Klangsphären – Motive der Autonomie im Gesang der Vögel
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Aktuelle Ausgabe
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| Februar 2012 |
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