Unser aktuelles Heft:

Der Falke 3/2017

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Schwerpunkte
  • Seevogelparadiese vor Wales: Skomer und Skokholm
  • Colca Canyon in Peru: Andenkondore
  • Leiser Flug: Eulenfedern

Papageitaicher (Foto: J. Goedelt)

Jan Goedelt:
Seevogelparadiese vor der walisischen Küste: Skomer und Skokholm

Die felsigen Inseln Skomer und Skokholm bilden den bekanntesten Teil des walisischen Pembrokeshire-Coast Nationalparks, der mit einer Ausdehnung von 620 km² eine reizvolle Küstenlandschaft unter Schutz stellt. Auf diesen vorgelagerten Eilanden lebt eine beträchtliche Anzahl an Seevögeln: etwa 28000 Exemplare des Papageitauchers, deutlich mehr als 150000 Paare des Atlantiksturmtauchers sowie 2000 Brutpaare der Sturmschwalbe finden sich alljährlich auf beiden Inseln ein. Als besonderes Naturerlebnis begegnen den Besuchern zutrauliche Papageitaucher. Zu den Zugzeiten im Frühjahr und Herbst treten neben europäischen Besonderheiten auf Skomer und Skokholm regelmäßig auch amerikanische Irrgäste auf.


Andenkondor (Foto: H.-V. Bastian)

Hans-Valentin Bastian, Anita Bastian:
Mirador Cruz del Condor: Andenkondore im peruanischen Hochland

Am zweittiefsten Canyon Perus, dem Colca Canyon, bestehen weltweit die besten Chancen, eine der spektakulärsten Vogelarten überhaupt beobachten zu können: den Andenkondor. Auch wenn nur wenige genaue Bestandszahlen vorliegen, so ist die Art in vielen Ländern Südamerikas eine Rarität. Touristen, die hauptsächlich wegen der Landschaft und der Inkakultur, aber auch wegen der Kondore hierherkommen, sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region und lassen auf den Erhalt der majestätischen Vögel und vieler weiterer Arten hoffen – trotz vielfältiger Gefahrenquellen.


Sumpfohreule (Foto: M. Schäf)

Hans-Heiner Bergmann:
Lauter oder leiser Flug: Was Eulenfedern uns sagen

Vogelflug macht Lärm. Das gilt besonders für den schnellen Schlagflug und beim Start. Aber es gibt auch Vögel, die so gut wie geräuschlos fliegen, zum Beispiel viele Eulen. Der Waldkauz, Vogel des Jahres 2017, fliegt besonders leise. Eulen können auf diese Weise selbst besser hören und vermeiden es zugleich, ihren Beutetieren aufzufallen. An ihren Federn kann man erkennen, wie sie es schaffen, Flugschall zu vermeiden.

Weitere Inhalte
  • Fotogalerie: Futterneid
  • G. Taurer, C. König, C. Moning, N. Teufelbauer, C. Wagner, F. Weiß: Die Hauptstadt Österreichs aus der Vogelperspektive: Wien
  • Lars Lachmann: Größtes Vogelstimmenarchiv weltweit: xeno-canto
  • Anita Schäffer: Gebogener Schnabel und brodelnde Triller: Großer Brachvogel
  • Johanna Karthäuser, Malte Busch: Amsel, Drossel, Fink und Star: Das Monitoring häufiger Brutvögel in Deutschland
  • Thomas Krumenacker: Windkraftboom in Deutschland hält ungebrochen an
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