Unser aktuelles Heft:

Der Falke 8/2020

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Schwerpunkte
  • Sturmmöwe: Küsten- oder Agrarvogel?
  • Beobachtungstipp: Der Brocken im Nationalpark Harz
  • Fotogalerie: Tarnung am Boden
  • In Gefahr: Rebhuhn
  • Blei in der Jagd: Ende des Vogelsterbens?

Sturmmöwe (Foto: S. Garte)

Ulrike Kubetzki, Stefan Garthe, Philipp Schwemmer, Bernd Heinze:
Sturmmöwe an der Ostsee: Küsten- oder Agrarvogel?

Die Sturmmöwe gehört zu den Charaktervögeln an der deutschen Ostseeküste. In den 1970er Jahren brüteten auf der Insel Langenwerder in Mecklenburg-Vorpommern fast 11000 Brutpaare. Durch Regulierungsmaßnahmen reduzierte man die Kolonie zwischenzeitlich auf 3500 Paare, jedoch erreichte sie danach nie wieder die alte Größe. Seit Ende der 1980er Jahre zeigten die Bestandszahlen sogar einen leicht rückläufigen Trend und sind mittlerweile auf 2100 Brutpaare im Jahr 2019 zurückgegangen. Um die genauen Ursachen zu ergründen, wandte sich der Verein Langenwerder e.V. an das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste der Universität Kiel, woraus eine mehrjährige Studie entstand. Die Nahrungswahl der Möwen steht dabei im Fokus.

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Saatgänse (Foto: S. Krumenacker)

Thomas Krumenacker:
Blei in der Jagd: Ende des millionenfachen Vogelsterbens?

In Europa sterben in jedem Jahr Millionen Vögel an Bleivergiftung durch die Aufnahme von Überresten von Jagdmunition. Die Europäische Kommission arbeitet seit Längerem an mehreren Verbotsverfahren. Als erstes soll nun Bleischrot bei der Jagd in Feuchtgebieten europaweit verboten werden. Auf Druck der Jagd- und Munitionslobby wurden die Entwürfe für eine gesetzliche Regelung erst stark aufgeweicht und ihr Inkrafttreten Mitte Juli dann vorerst ganz verhindert. Die nächste Chance bietet sich voraussichtlich im September. Das Ringen um ein Bleiverbot bei der Feuchtgebietsjagd bietet auch einen Vorgeschmack auf die bevorstehende Auseinandersetzung um noch weitergehende Blei-Beschränkungen in Landlebensräumen und als Angelgewichte.

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Rebhühner (Foto: T. Krumenacker)

Thomas Krumenacker:
Blühende Landschaften für das Rebhuhn

Die Bestände vieler Feldvogelarten nehmen stark ab – die des Rebhuhns stürzen ins Bodenlose. Innerhalb weniger Jahrzehnte ist die Art vom häufigen Charaktervogel der Agrarlandschaft zur Rarität geworden. Der Crash ist europaweit zu beobachten und auch in Deutschland sind Rebhühner bereits großflächig aus ganzen Landstrichen verschwunden. Wie kann der Trend gestoppt werden angesichts eines immer weiter voranschreitenden Flächenfraßes und einer weitgehend ungebrochen lebensfeindlichen Intensivlandwirtschaft? Das Interreg-Projekt PARTRIDGE versucht, Lösungen aufzuzeigen.

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Weitere Inhalte
  • Bernd Stemmer: Ungewöhnliche Brutansiedlung? Gänsesäger an der Ruhr Artikel kaufen.
  • Andrea Maier, Christopher König, Christoph Moning, Felix Weiß: Höchster Gipfel zwischen Alpen und Skandinavien: Der Brocken im Nationalpark Harz Artikel kaufen.
  • Fotogalerie: Tarnung am Boden Artikel kaufen.
  • Anita Schäffer: Federschopf und Sozialgesang: Rosenstar Artikel kaufen.
  • Hans-Heiner Bergmann: Rallenreiher – Überraschung im Flug Artikel kaufen.
Veröffentlichungen
  • Bezzel, E.: Vögel: Was Sie immer schon fragen wollten. 222 Antworten für Neugierige
  • Ganbold, D. & C. Smith: A Field Guide to the Birds of Mongolia
  • Grewal, B. & B. Singh: The 100 best Birdwatching Sites in India
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