Unser aktuelles Heft:

Der Falke 12/2020

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Schwerpunkte
  • Vogelporträt: Seidenschwanz
  • Fotowettbewerb: Turteltaube
  • Zugvögel: Gefährliche Reise
  • Mitmach-Projekte: Vogelzählung

Weißstörche (T. Krumenacker)

Thomas Krumenacker:
Massensterben auf dem Zug: Gefährliche Reise

Die physischen Strapazen, denen ziehende Vögel ausgesetzt sind, sind enorm. Auf ihrer viele Tausende Kilometer langen Reise zwischen den Brutgebieten und den Winterquartieren sind sie Wetter-, Klima- und anderen Umweltfaktoren an den unterschiedlichsten Orten ausgesetzt. Kommen besonders widrige Umstände zusammen, kann dies zu einem massenhaften Tod von Individuen führen. Diese Dramen spielen sich meist jenseits der menschlichen Wahrnehmung ab – bei Nacht, über dem Meer oder in Wüsten. In diesem Jahr sind gleich zwei große Massensterben von Zugvögeln bekannt geworden: in den USA und in Europa. Zusammen mit einigen weiteren bekanntgewordenen Fällen geben sie einen – wahrscheinlich kleinen – Einblick in das Ausmaß der alljährlichen Vogelverluste. Die anhaltenden Veränderungen der Umwelt durch den Menschen und auch der Klimawandel lassen eine weitere Häufung erwarten.

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Seidenschwänze (Foto: H.-J. Fünfstück)

Anita Schäffer:
„Siegelwachs“ und Vogelbeeren: Seidenschwanz

Bekannt ist der auffällige Seidenschwanz bei uns durch unregelmäßiges Auftreten in größeren Trupps während mancher Winter. Die exotisch anmutenden Vögel mit der Federhaube lieben Beeren und andere Früchte, deren Verfügbarkeit auch ein wichtiger Grund für das jahreszeitliche Auftreten in Deutschland ist. Seidenschwänze können mit einigen Besonderheiten nicht nur beim Zugverhalten, sondern auch bei der Balz oder der Ernährung aufwarten.

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Sumpfmeise (Foto: M. Schäf)

Friederike Kunz, Rainer Dröschmeister, Sven Trautmann, Johannes Wahl:
Monitoring häufiger Brutvögel: Erfolgreicher Start ins digitale Zeitalter

Wie entwickeln sich die Bestände von Goldammer, Amsel und vielen anderen weitverbreiteten Vogelarten in Deutschland? Auskunft darüber gibt das ehrenamtlich getragene Monitoring häufiger Brutvögel (MhB), an dem sich derzeit rund 1300 Personen beteiligen. Die Kartierungen konnten 2020 erstmals mit Smartphone oder Tablet durchgeführt werden. Rund 230 Ehrenamtliche nutzten die „Kartier-Erweiterung“ der App NaturaList. Fast alle kamen gut oder sehr gut damit zurecht und würden die Nutzung weiterempfehlen. Nach diesem vielversprechenden Start hoffen wir auf viele Nachahmerinnen und Nachahmer ab März 2021. Denn die digitale Erfassung reduziert den Aufwand bei der Datenauswertung beträchtlich. Sie soll dazu führen, dass die Ergebnisse schneller als bisher zur Verfügung stehen und damit für politische Entscheidungen aktuellere Angaben verfügbar sind.

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Weitere Inhalte
  • Christoph Moning, Christopher König, Felix Weiß: Vogelreichtum in einer alpinen Kulturlandschaft: Der Naturpark Lessinia in Norditalien Artikel kaufen.
  • Fotogalerie: Fotowettbewerb Turteltaube Artikel kaufen.
  • Andreas von Lindeiner, Tim Korschefsky: Wiesenbrüterschutz braucht aktuelle Daten: Landesweite Wiesenbrütererfassung in Bayern 2021 Artikel kaufen.
  • Christopher König, Johannes Wahl, Gaëtan Delaloye u.a.: Ornitho-Regioportal: Verbreitung vor der eigenen Haustür Artikel kaufen.
Veröffentlichungen
  • Jenni, L. & R. Winkler: The Biology of Moult in Birds
  • Jiguet, F. & A. Audevard: Irrgäste. Seltene Vögel in Europa
  • Kleewein A. & G. Malle: Der Habichtskauz (Strix uralensis) in Österreich. Bestandserhebung und Artenschutz für eine geheimnisvolle Eulenart
  • OAG Helgoland (Hrsg.): Ornithologischer Jahresbericht Helgoland 30, 2020
  • Puan, C.L., G. Davison & K.C. Lim: Birds of Malaysia
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