Unser aktuelles Heft:

Der Falke 1/2019

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Schwerpunkte
  • Vogel des Jahres 2019: Feldlerche
  • Rückgang der Artenkenntnis: Vogel-BISA-Studie
  • Steppenvogel in Kasachstan: Mohrenlerche

Feldlerche. (Foto: F. Derer)

Hermann Stickroth:
Vogel des Jahres 2019: Die Feldlerche – Sinkflug statt Singflug

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) haben die Feldlerche zum Vogel des Jahres 2019 gekürt – und das nicht zum ersten Mal. 1998 war die Feldlerche schon einmal der Jahresvogel, aber es hat ihr nicht geholfen. Sie steht „stellvertretend und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel“, schreiben die Experten der beiden Vogelschutzverbände in der Broschüre über die Feldlerche und fanden selten deutlichere Worte. Unser Autor Hermann Stickroth geht der Frage nach, welche neuen Ansätze er sieht, sodass sich die Entwicklungen nicht unverändert fortsetzen.


Rotkehlchen. (Foto: H.-J. Fünfstück)

Thomas Gerl, Volker Zahner:
Vogel-BISA-Studien im Vergleich: Vom Rückgang der Arten und der Kenntnis

Verbannte man in den 1970er Jahren die Artenkenntnis noch als „alten Zopf“ aus den Lehrplänen, misst man ihr heute wieder einen Bildungswert zu. Je weniger Artenkenntnis aber Eltern weitergeben, umso größer ist die Aufgabe der Schulen, Kinder und Jugendliche für das Thema zu begeistern und Fachwissen zu vermitteln. Als 2007 die Ergebnisse der ersten Vogel-BISA-Studie (BISA = Biodiversität im Schulalltag) erschienen, griffen die Medien das Thema interessiert auf. Die Süddeutsche Zeitung stellte gar für einige Monate jeden Freitag einen anderen heimischen Vogel prominent vor. Das Thema fand Eingang in die Lehrerbildung und wurde sogar Teil eines Bildungsordners in Bayern. Nun – nach rund zehn Jahren – stellt sich die Frage, ob sich an der Vogelartenkenntnis etwas geändert hat.


Mohrenlerche. (Foto: P. F. Donald)

Johannes Kamp:
Rätselhafter Steppenvogel: Mohrenlerchen in Kasachstan

Alljährlich sterben auf dem Zug in die Winterquartiere Millionen Vögel. Einer der Hotspots der Vogelverfolgung ist der Libanon. Hier trifft es neben Millionen Singvögeln und Zehntausenden weiteren Greifvögeln auch immer wieder Deutschlands am stärksten bedrohten Adler, den Schreiadler. Auch in diesem Jahr. Jeder einzelne Abschuss löscht nicht nur völlig sinnlos ein Adlerleben aus, er torpediert auch den Erhalt der Adler in den weit entfernten Brutgebieten. Unsere Autoren zeichnen das Schicksal eines der Opfer nach und versuchen eine Annäherung an das Ausmaß des Adlermassakers im Libanon.

Weitere Inhalte
  • Anita Schäffer: Vielseitig und super-sozial: Bartmeise
  • Hans-Heiner Bergmann: Hörverluste im Alter: Gibt es keine Goldhähnchen mehr?
  • Kai Spanke: Gesangskunst und Formenspiel: Die Ästhetik der Vögel
  • Christopher König, Christoph Moning, Felix Weiß: Tiefe Seen im Grünen Band: Die Schaalseeregion in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein
Veröffentlichungen
  • Lindo, D.: Urban Birding
  • Ruge, K.: Ein Fest für die Lerche. Eine Geschichte zum Vogel des Jahres
  • Suter, W.: Ökologie der Wirbeltiere. Vögel und Säugetiere
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