Unser aktuelles Heft:

Der Falke 5/2021

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Schwerpunkte
  • Vogel des Jahres 2021: Rotkehlchen
  • Europas fünfte Geierart: Sperbergeier
  • Größter Treffpunkt: Alpendohlen in Mittenwald
  • Beobachtungstipp: Venner Moor und Campemoor

Rotkehlchen (Foto: M. Schäf)

Hermann Stickroth:
Vogel des Jahres 2021 – Das Rotkehlchen: Robin der Eroberer

Nun ist es „amtlich“: Das Rotkehlchen ist der beliebteste Vogel in Deutschland. Erstmals wurde der „Vogel des Jahres“ nicht von Naturschutzbund Deutschland (NABU) und Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) gekürt, sondern durch eine Wahl der Menschen in Deutschland entschieden, an der sich jeder beteiligen konnte. Das Rotkehlchen ist nicht nur gut bekannt, sondern gehört aufgrund seiner Häufigkeit auch zu den am besten erforschten Arten. Dennoch gibt es mit jeder neuen Antwort auch neue Fragen, die sehr aktuell anmuten können: Woher kommst du? Wovon willst du leben? Wird das nicht Probleme mit den Alteingesessenen geben? Wohin soll das Ganze führen?

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Sperbergeier (Foto: A. Botha)

Thomas Krumenacker:
Sperbergeier in Südspanien: Europas fünfte Geierart

Früher ein Irrgast, heute eine regelmäßige Erscheinung nicht nur zur Zugzeit: Immer häufiger werden Sperbergeier in Spanien nachgewiesen. Die Regionalregierung von Andalusien hat die Art mittlerweile in ihre Liste der heimischen Vogelarten aufgenommen. Damit sind in Europa nun offiziell fünf Geierarten heimisch. Noch gibt es viele Rätsel im Zusammenhang mit der Kolonisierung Europas durch den Sperbergeier. Selbst die Frage, ob er bereits unbemerkt auch Brutvogel ist oder ob es eine erfolgreiche Hybridisierung mit dem nahe verwandten Gänsegeier gibt, ist nicht sicher geklärt. Die Vulture Conservation Foundation und spanische Wissenschaftler möchten nun Licht ins Dunkel bringen. Denn noch ist ungeklärt, ob die Ankunft der Geier in Europa für die akut vom Aussterben bedrohte Art eine gute oder eine schlechte Nachricht ist.

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Alpendohlen (Foto: H. Liebel)

Heiko Liebel, Michael Schmolz, Hans-Joachim Fünfstück:
Größter Treffpunkt der Nord- und Ostalpen: Alpendohlen in Mittenwald

Wer die Alpen besucht, macht unweigerlich Bekanntschaft mit den „Bettlern der Berge“: den Alpendohlen. Am auffälligsten sind sie, wenn Einzelvögel oder kleine Trupps Pommes, Germknödel und andere Leckerbissen von Tellern der Bergtouristen oder ein Stück der Brotzeit auf einem Berggipfel stibitzen oder auch zugeworfen bekommen. In Mittenwald (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) treten Alpendohlen gleich in großen Scharen auf, wahrscheinlich in den derzeit größten Trupps der Nord- und Ostalpen.

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Weitere Inhalte
  • Christopher König, Christoph Moning, Felix Weiß: Entwicklungsstadien eines Hochmoores: Venner Moor und Campemoor in Niedersachsen Artikel kaufen.
  • Anita Schäffer: Schmetterlingsflug und Samencocktails: Zitronenzeisig Artikel kaufen.
  • Christopher König, Werner Menke, Stefan Stübing, Johannes Wahl: Winter 2020/2021: Wie reagierten Kraniche, Waldschnepfen und Feldlerchen auf die Kälte? Artikel kaufen.
Veröffentlichungen
  • Duquet, M. & S. Reeber: Die Mauser. Das Praxisbuch für Ornithologen
  • Keller, V., S. Herando, P. Voríšek u.a.: European Breeding Bird Atlas 2
  • Sartor, J., H. Müller, K. Schreiber u.a.: Die Vögel des Siegerlandes
  • Steinbrecher, J. (Hrsg.): Johann Friedrich Naumann: Die Vögel Mitteleuropas
  • Stevenson, T. & J. Fanshawe: Birds of East Africa. Kenya, Tanzania, Uganda, Rwanda, Burundi
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