Unser aktuelles Heft:

Der Falke 6/2019

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Schwerpunkte
  • Schön und extrem: Kolibris
  • Vogelschutz: Stand-Up-Paddling und Wasservögel
  • Im Aufwind: Bartgeier
  • Seevögel hautnah: Katinger Watt
  • Fotogalerie: Vögel und Säugetiere

Kleiner Veilchenohrkolibri (F. Düsterhöft)

Falko Düsterhöft:
Eleganz, Schönheit und Extreme: Kolibris

Kolibris sind weithin bekannt als Charaktervogel der Tropen. Man findet sie nur in Nord- und Südamerika sowie der Karibik. Sie sind wahre Überlebenskünstler mit hohem Energieverbrauch und extremen Anforderungen an den Kreislauf. Kein anderer Vogel kann auf der Stelle und sogar rückwärts fliegen, keiner ist kleiner und leichter, kein Herz schlägt mit einer höheren Frequenz. In Nordamerika überquert der Rubinkehlkolibri bei seinem alljährlichen Zug nach Süden den Golf von Mexiko im Nonstop-Flug. Die Strecke dieses Überwasserfluges beträgt mehr als 800 km. Eine faszinierende Leistung für einen drei Gramm leichten Vogel. Dabei sind die meist farbenprächtigen, kleinen Vögel, die sich gerne an Blüten in geringer Höhe aufhalten, gut zu beobachten – sofern man die Geduld aufbringt.

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Stand-Up-Paddler (Foto: thelester/pixabay)

Matthias Bull:
Neue Trendsportart: Stand-Up-Paddling – Wirkung auf Wasservögel

Wer seine Freizeit regelmäßig an größeren Seen, Flüssen oder Staustufen verbringt, dem wird vermutlich nicht entgangen sein, dass sich seit wenigen Jahren neben Kanus, Wind- und Kitesurfern, Ruder-, Motor- und Segelbooten eine neue Wassersportart auf den heimischen Gewässern etablieren konnte: Das Stehpaddeln, auch Stand-Up-Paddling (SUP) genannt, erfreut sich wachsender Beliebtheit und ist schon lange keine Randerscheinung mehr. Grund genug die Trendsportart und deren Auswirkungen auf die Natur genauer unter die Lupe zu nehmen: In einer vom LBV co-betreuten Masterarbeit wurde in den Winterhalbjahren 2016/2017 und 2017/2018 untersucht, ob Stand-Up-Paddling ein Problem für rastende und überwinternde Wasservögel in Bayern darstellt.

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Juveniler Bartgeier (Foto: K. Rath)

Henning Werth:
Europas seltenster Geier im Aufwind: Bartgeier wiedererkennen und melden

Bartgeier lassen sich generell leicht und aus großer Entfernung im Feld identifizieren. Bei günstigen Sichtbedingungen ist es zusätzlich möglich, das Alter abzuschätzen oder sogar Individualmerkmale zu erkennen. Dies kann einen wichtigen Beitrag zum Monitoring des erfolgreichen Wiedereinbürgerungsprojektes in den Alpen leisten.

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Weitere Inhalte
  • Ornithologie Aktuell Juni Artikel kaufen.
  • Felix Weiß, Christopher König, Christoph Moning: Seevögel hautnah erleben: Das Katinger Watt in Schleswig-Holstein Artikel kaufen.
  • Fotogalerie: Vögel und Säugetiere Artikel kaufen.
  • Anita Schäffer: Schwimmlappen und Trillerduette: Zwergtaucher Artikel kaufen.
  • Hans-Heiner Bergmann: Millionenvogel des Nordens: Krabbentaucher Artikel kaufen.
  • David Zucchi, Herbert Zucchi: Grünspechte im Richmond Park in London Artikel kaufen.
  • Hermann Stickroth: Bild des Monats: Auflösung vom Mai: Nicht die Nachtigall Artikel kaufen.
Veröffentlichungen
  • Barnes, S.: Vom Glück, einen Vogel am Gesang zu erkennen
  • Clark, W.S. & R. Davis: African Raptors
  • Köppen, U. & M. Görner: Vogelwarte Hiddensee. Acht Jahrzehnte Vogelforschung in Deutschland
  • Pöppelmann, B.: Singvögel, die man kennen sollte
  • Treesucon, U. & W. Limparungpatthanakij: Birds of Thailand
  • Vogelonderzoek Nederland (Hrsg.): Vogelatlas van Nederland
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