Unser aktuelles Heft:

Der Falke 12/2023

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Schwerpunkte
  • Wasservögel beobachten: Die Schweriner Seen
  • Weltweite Verwandtschaft: Geheimnisvolle Nachtschwalben
  • Fotowettbewerb: Vögel im Wohngebiet
  • Ein Massenbrutplatz inmitten der Sahara: Die Marmelenten von Ounianga

Pharaonennachtschwalbe (Foto: S. Pfützke)

Thomas Brandt:
Teil einer Großfamilie: Geheimnisvolle Nachtschwalben in Deutschland und weltweit

Nachtschwalben gehören hierzulande zu den heimlichsten Vogelarten. Im Nordwesten und Osten Deutschlands sind sie häufiger anzutreffen als in den südlichen Bundesländern, aber auch hier sind die nachtaktiven Vögel regional selten geworden. Unsere heimische Nachtschwalbe, auch unter dem Namen Ziegenmelker bekannt, ist die einzige mitteleuropäische Art der weltweit verbreiteten Vogelfamilie Caprimulgidae (Nachtschwalben). Von ihnen gibt es weltweit etwa 100 Arten, von denen Vertreter außerhalb der Antarktis auf allen Kontinenten zu finden sind. Auf den ersten Blick ähneln sie sich untereinander sehr, dabei können sie doch sehr verschieden sein.

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Schweriner Seen (Foto: A. Maier)

Andrea Maier, Christopher König:
Wasservögel beobachten zu jeder Jahreszeit: Die Schweriner Seen in Mecklenburg-Vorpommern

In Westmecklenburg liegen die zur Mecklenburger Seenplatte gehörenden Schweriner Seen. Für die Brutpopulation der Kolbenente sowie eine außerordentlich hohe Dichte brütender Haubentaucher bekannt, beherbergen die Schweriner Seen Brutplätze zahlreicher weiterer Wasservogelarten. Darüber hinaus sind die Seen Nahrungs-, Rast-, Mauser- und Überwinterungsgewässer von überregionaler Bedeutung, Scharen an Enten, Tauchern und weiteren Wasservogelarten treten in unterschiedlicher Artzusammensetzung das ganze Jahr über auf.

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Marmelentenfamilien und Fahlenten im Forodone-See in Ounianga Kebir (Foto: J. Hering)

Jens Hering, Heidi Hering, Martin Winter:
Ein Massenbrutplatz inmitten der Sahara: Die Marmelenten von Ounianga

Die UNESCO-Welterbestätte Ounianga-Seen im nördlichen Tschad ist bis heute zoologisch kaum untersucht. Als Gründe dafür werden die schwere Erreichbarkeit und ehemals politische Konflikte genannt. Erst in den letzten Jahren gelang es nun Ornithologen, tiefere Einblicke in die Vogelwelt der größten Seenlandschaft der Sahara zu gewinnen. Dabei überraschten beachtlich große Rastansammlungen der Marmelente. Ob möglicherweise diese seltene Wasservogelart auch fern der bekannten Vorkommensgebiete brütet, sollten nun Untersuchungen zur Brutzeit klären.

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Weitere Inhalte
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Veröffentlichungen
  • Nahrendorf, R.: Naturmäzene. Stifter, Spender, Sponsoren für den Schutz der Natur
  • Pöppelmann, B. (Hrsg.): Time Over – Verlorene Biodiversität in Feld und Flur
  • Prokosch, P. (Hrsg.): Die Ostatlantische Vogelzugroute. Spannende Einblicke in die Zugstrategien und den Schutz von Küstenvögeln
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