Der Falke 4/2022

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Schwerpunkte
  • Hotspot Vogelbeobachtung: Donaudelta
  • Schnabelfarbe und Augenring: Gänsegesichter
  • Birdrace – Wie geht das eigentlich?
  • Was 10 Beobachtungstage im Mai alles verraten

Rosapelikane (Foto: A. & H.-V. Bastian)

Anita und Hans-Valentin Bastian:
Hotspot für Vogelbeobachtung: Wie viel Tourismus erträgt das Donaudelta?

Seit Jahren schon ist das weitläufige Delta der Donau im Südosten Europas ein beliebtes Ziel für Vogelkundler und Hobbyornithologen. Das Mosaik aus unterschiedlichen, naturgemäß meist wassergebundenen Lebensräumen ist für Vögel, Amphibien und Insekten ein wahres Naturparadies, das in Europa seinesgleichen sucht. Aber es sind nicht allein naturkundlich interessierte Touristen zu finden. Inzwischen steht ein kurzer Besuch des Donaudeltas für viele, die Rumänien aus unterschiedlichen Beweggründen besuchen, auf dem Reiseplan. Der Besucherandrang wird aus wirtschaftlichen Gründen begrüßt, mutiert aber mehr und mehr zur echten Bedrohung für die Natur im Delta.

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Graugans (Foto: H.-H. Bergmann)

Hans-Heiner Bergmann:
Schnabelfarbe und Augenring: Wie man Gänseporträts erkennt

Wenn Gänse in V-Formation über einen hinwegfliegen oder wenn sie entfernt im Grünland stehen, kann man auf die Distanz oft kaum entscheiden, um welche Art es sich handelt. Allerdings sind moderne optische Hilfsmittel wie Teleobjektive und Spektive in vielen Fällen nützlich, um Merkmale zu erkennen. Das andere Extrem, nächste Nähe, entsteht, wo Menschen sich in ihrer Freizeit einfinden und oft auch Futter bereithalten. Die Vögel werden häufig futterzahm und lassen sich aus direkter Nähe betrachten. Auf diese Weise kann man Einzelheiten entdecken, die einem auf die Ferne und ohne Hilfsmittel entgehen. Die „Grauen Gänse“ der Gattung Anser, die häufigsten Vertreter im Binnenland, mögen aus der Ferne grau aussehen – sie begegnen einem aus der Nähe mit eindrucksvollen Gesichtern.

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Birdrace (Foto: R. Weber)

Christopher König, Karsten Berlin, Johannes Wahl:
Birdrace – Wie geht das eigentlich?

Das bundesweite Birdrace ist aus dem Kalender vieler Beobachterinnen und Beobachter kaum noch wegzudenken. Jedes Jahr Anfang Mai – in diesem Jahr am Samstag, dem 7. Mai 2022 – wird hierzulande die Vogelartenvielfalt besonders genau unter die Lupe genommen. Teilnehmen kann man alleine oder als Team. Gezählt werden dürfen alle optisch oder akustisch sicher bestimmten Vögel. Bei der 18. Austragung gingen 2021 über 900 Teams mit mehr als 2600 Personen an den Start. Der inoffizielle „Tag der Vogelartenvielfalt“ macht generationsübergreifend Spaß und die Teilnahme steht allen offen. In den letzten beiden Jahren waren erfreulich viele erstmals dabei, verbunden mit Fragen, wie man ein Birdrace am besten angeht. Wir möchten mit diesem Beitrag deshalb einige Tipps für Neulinge zur Vorbereitung und das „Rennen“ selbst geben.

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Weitere Inhalte
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Veröffentlichungen
  • Aebischer, A. & P. Scherler: Der Rotmilan – Ein Greifvogel im Aufwind
  • Kroth, M. & L. Maier: Mein lieber Spatz – Spannendes und Lustiges für junge Naturforscher
  • Pöppelmann, B.: Eine Zeitreise – Mit Greifvögeln leben
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